Donnerstag, 23. Juni 2005

Internetnutzung in Deutschland

SPIEGEL ONLINE - 22. Juni 2005, 18:07
URL: http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,361675,00.html
Internetnutzung

Schrumpfender Zuwachs

Nach wie vor wächst der Anteil der Deutschen, die das Internet nutzen. Das Wachstum ist allerdings nicht mehr so dramatisch wie in den vergangenen Jahren. In der Altersgruppe zwischen 50 und 60 Jahren entdecken aber immer mehr Menschen das Netz für sich. 55 Prozent sind insgesamt online.



Internetnutzer: Die Kurve wird flacher
Seit dem vergangenen Jahr stieg der Anteil der Internet-Anwender nur um 2,4 Prozentpunkte auf 55,1 Prozent, wie das Marktforschungsinstitut TNS Infratest mit der am Mittwoch in Berlin vorgestellten Studie "(N)Onliner Atlas 2005" ermittelte. Von 2003 bis 2004 war der Anteil noch um 2,6 Prozent und im Jahr zuvor um 8,4 Prozent gewachsen. Zugleich schrumpft der Anteil derjenigen, die den Einstieg ins Internet planen, von 6,6 Prozent im vergangenen Jahr auf 6,3 Prozent. Die erste Ausgabe der Studie 2001 verzeichnete noch 10,4 Prozent.

Die Entwicklung lasse den Schluss zu, dass der Markt sich seiner Sättigungsgrenze nähere, sagte der Vorstandsvorsitzende der Initiative D21, Thomas Ganswindt. Senioren, Frauen, Geringverdiener und Menschen mit niedrigerem Bildungsabschluss seien aber nach wie vor unterdurchschnittlich stark unter den Internet-Nutzern vertreten. 25 Millionen Menschen in Deutschland seien nach wie vor offline und beabsichtigten auch nicht, sich in Zukunft mit dem Internet auseinander zu setzen.

Unter den Bundesländern liegen die beiden Stadtstaaten Berlin und Hamburg vorn. In Berlin sind der Untersuchung zufolge bereits 64 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre online, in Hamburg sind es 61 Prozent. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt und das Saarland mit einem Internetnutzer-Anteil von 48 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern steht mit 49 Prozent nur unwesentlich besser dar.

Die über 50-Jährigen strömen ins Netz

In der Generation der über 50-Jährigen wird das Internet zunehmend beliebter. Gegenüber dem Vorjahr wuchs die Internetnutzung in den Altersgruppen 50 bis 59 Jahre und 60 bis 69 Jahre um jeweils drei Prozent auf 53 beziehungsweise 29 Prozent. Das Durchschnittsalter der Internetnutzer blieb mit 39 Jahren gleich. Das Durchschnittsalter der Offliner kletterte seit 2004 um 1,3 auf 60,3 Jahre.

Weiterhin nutzen weit mehr Männer als Frauen die Angebote im Internet: Während 63 Prozent der Männer bundesweit online sind, sind es nicht einmal die Hälfte der Frauen. Die Differenz ist den Angaben zufolge zudem größer geworden: Während die Männer seit 2001 bei der Internetnutzung um 19 Prozent zulegten, betrug der Zuwachs es bei den Frauen nur 17 Prozent.

Eine andere Studie wure im Auftrag der European Interactive Advertising Association (EIAA), dem europäischen Branchenverband der Online-Vermarkter, durchgeführt. Sie ergab, dass besonders Jugendliche zwischen 14 und 24 das Netz immer stärker nutzen. Diese Gruppe verbringt nach Angaben der EIAA europaweit rund ein Viertel ihrer Mediennutzungszeit online (24 Prozent), und damit deutlich mehr als damit, Zeitungen (10 Prozent) oder Zeitschriften (8 Prozent) zu lesen.

Der durchschnittliche Europäer investiert demnach ein Fünftel (20 Prozent) seiner Mediennutzungszeit ins Internet. Unter den 15- bis 24-Jährigen hält das Fernsehen mit 31 Prozent weiter den Spitzenplatz. Das Radio liegt dagegen mit 27 Prozent nur noch knapp vor dem Internet.

WM 2006 aufgepasst: Wer wenig denkt, schiesst viele Tore!

SPIEGEL ONLINE - 22. Juni 2005, 21:27
URL: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,361722,00.html
Studie

Wer wenig denkt, schießt viele Tore

Das Geheimnis für den Erfolg vor dem gegnerischen Gehäuse scheint gelüftet. Laut einer Studie der Universität Mainz zeichnet einen guten Torjäger besonders eine Fähigkeit aus: Das Abschalten des Gehirns zum richtigen Zeitpunkt. Ein Paradebeispiel für diese Unbekümmertheit sei der Kölner Lukas Podolski.

Der Sportwissenschaftler Oliver Höner von der Universität Mainz hat herausgefunden, dass Torjäger-Qualitäten beim Fußball auch mit "frühzeitigem Ausschalten des Kopfes" zusammen hängen. Mit Hilfe von Videoanalysen und praktischen Tests stellte Höner fest, dass "Bedenkenträger seltener Tore schießen", berichtet "Die Zeit".

Ein Beispiel für die hilfreiche "Unbekümmertheit" sei der Kölner Lukas Podolski. "Der redet direkt und philosophiert nicht herum", sagt Höner. Spielmacher grübelten vergleichsweise lange über Alternativen zu ihren Spielzügen. Dennoch hätten gute Entscheidungen beim Fußball nichts mit Intelligenz zu tun. Demnach hindert ein schlichtes Gemüt einen Fußballer nicht daran, Qualitäten eines Spielmachers zu entwickeln.

Das ideale Maß sowohl an kognitiven Fähigkeiten als auch an Entschlusskraft auf dem Rasen besitzt nach Ansicht des Wissenschaftlers ein Deutscher. "Michael Ballack halte ich für den komplettesten Spieler der Welt", sagt Höner. Der DFB-Kapitän besitze die seltene Fähigkeit, sowohl in schwierigen Situationen die Übersicht zu behalten, als auch viele Tore zu schießen.

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